Ich habe ein wenig experimentiert, weil ich noch eine große Packung Spitzpaprika vorrätig hatte. Zuerst dachte ich an ein gegartes Gemüse mit Crème fraîche, dann fiel mir die Idee mit der Friteuse ein. Und mit dem Teigmantel.
Ursprünglich wollte ich die Spitzpaprika in einen Bierteig tauchen. Dann fiel mir ein, dass ich ja keinen Alkohol trinke und gar kein Bier vorrätig hatte. 🙂
Also habe ich eine normalen, etwas dickflüssigen Pfannkuchenteig zubereitet. Diesen aber sehr pikant und herzhaft mit vielen Gewürzen wie Kreuzkümmel und Meersalz gewürzt.
Der in Teig gehüllte Paprika muss in der Friteuse nur kurz frittiert werden, jweils nur drei Minuten. Aber aufgrund der Menge des Paprikas muss man das Frittieren in mehreren Durchgängen vornehmen und den schon frittierten Paprika jeweils gut warmhalten.
Die Paprika passen von der Menge her nicht auf normale Teller, also sollte man sehr große Teller verwenden. Ich habe zu Pizza-Tellern gegriffen.
Und optisch sieht der angerichtete Teller nicht so besonders aus, aber es ist ein Abend-Snack, oder besser doch eine ganze Mahlzeit, und da kann man schon einmal auf gute Optik verzichten.
Frittierte Spitzpaprika im Teigmantel

Zutaten
- 12 gelbe Spitzpaprika
Für den Teig:
- 12 EL Mehl
- 4 Eier
- 200 ml Milch
- 1 EL gemahlener Kreuzkümmel
- Meersalz
- Pfeffer
- Zucker
Anleitung
- Fett in der Friteuse auf 180 Grad Celsius erhitzen.
- Mehl in eine große Schüssel geben. Eier aufschlagen und dazugeben. Milch dazugeben. Mit Kreuzkümmel, Meersalz, Pfeffer und einer Prise Zucker würzen. Alles gut mit dem Schneebesen verquirlen und einige Minuten quellen lassen.
- Deckel der Paprika mit dem Strunk quer abschneiden. Paprika halbieren und Kerne entfernen.
- In mehreren Durchgängen Paprikahälften in den Teig geben und gut wenden, dann in die Friteuse geben und jeweils drei Minuten frittieren.
- Jeweils herausnehmen, abtropfen lassen und warmhalten.
- Danach auf zwei große Teller verteilen. Eventuell nochmals nachsalzen.
- Servieren. Guten Appetit!